Malerei
von Alexander Steiz

Zitate
der großen Kunstlern

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Malerei von Alexander Steiz


„ Dann wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reißen der hat sie.“ Albrecht Dürer (1528)

„ Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Leben.“ Jean Paul

„ Ich kenne noch keine bessere Definition für das Wort Kunst als diese: Kunst – das ist der Mensch.“ Vincent van Gogh (1879)

„Es ist doch die Erregung, die Ehrlichkeit des Naturempfindens, die uns die Hand führt, und wenn diese Erregung manchmal so stark ist, dass man arbeitet ohne zu merken, dass man arbeitet – wenn manchmal die Pinselstriche in rascher Folge kommen und sich aneinander fügen wie die Worte in einem Gespräch oder in einem Brief, so darf man nicht vergessen, dass es nicht immer so gewesen ist. Also man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist.“ (1888)

„ Die edelste Kunst ist die genaue Vereinigung des abstrakten Wertes mit dem nachahmenden Vermögen von Formen und Farben.“ John Ruskin (1853)

„ In der neuen Kunst gewinnen die Kunstmittel hie und da ein eigenes, von Zweck oder Gegenstand unabhängiges Dasein; Zweck oder Gegentand werden nur ein Vorwand für sie.“ Jacob Burckhardt (1877)

„ Man muss die Natur nicht reproduzieren, sondern präsentieren, durch was? Durch gestaltende farbige Äquivalente. Die Kunst ist eine Harmonie parallel zur Natur.“ Paul Cezanne (nach 1896)

„ Etwas gibt es, was sich bei jeder guten Kunst wiederholt. Das ist die künstlerische Sinnlichkeit, verbunden mit der künstlerischen Gegenständlichkeit und Sachlichkeit der darzustellenden Dinge. Wenn man diese aufgibt, gerät man unweigerlich auf den Boden des Kunstgewerbes.“ Max Beckmann (1911/1912)

„ Wenn du mich fragst, was die Kunst sei, so weiß ich es nicht; wenn du mich nicht fragst, so weiß ich es.“
El Lessitzky (1911)

„ Jedes Kunstwerk ensteht technusch so, wie der Kosmos enstand – durch Katastrophen, die aus dem chaotischen Gebrüll der Instrumente zum Schluss eine Symphonie bilden, die Sphärenmusik heißt. Werkschöpfung ist Weltschöpfung.“ Wassily Kandinsky (1913)

„...Die Urmenschen leben in ihrer Natur, sind eins mit ihr und ein Teil vom ganzen All. Ich ahbe zuweilen das Gefühl, als ob nur sie noch wirkliche Menschen sind, wir aber etwas wie verbildete Gliedergruppen, künstlich und voll Dünkel. Ich male und zeichne und suche einiges vom Urwesen festzuhalten.“ Emil Nolde (1914)

„ Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. “ Paul Klee (1920

„ Wir alle wissen, dass Kunst nicht die wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt, wenigstens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können.“ Pablo Picasso (1923)

„ ... Ein Bild lebt sein eigenes Leben wie ein lebendiges Geschöpf und es unterliegt den gleichen Veränderungen, denen wir im alltäglichen Leben unterworfen sind. Das ist ganz natürlich, da das Bild nur Leben hat durch den Menschen , der es betrachtet.“ (1923)

„ Sie erwarten von mir, dass ich Ihnen sage, dass ich Ihnen definiere: Was ist Kunst? Wenn ich es wüsste, würde ich es für mich behalten.“ (1926)

„ Es gibt keine abstrakte Kunst. Man muss immer mit etwas anfangen. Nachher kann man alle Spuren der Wirklichkeit entfernen. Dann besteht ohnehin keine Gefahr mehr, weil die Idee des Dinges inzwischen ein unauslöschliches Zeichen hinterlassen hat. Es ist das, was den Künstler ursprünglich in Gang gebracht, seine Ideen angeregt, seine Gefühle in Schwung gebracht hatte.“ (1953)

„ Mein ganzer Ehrgeiz auf dem Gebiet der Malerei besteht darin, die Vorstellungsbilder der konkreten Irrationalität mit der herrschsüchtigsten Genauigkeit sinnfällig zu machen. „ Salvador Dali (1935)

„ Ich denke, die Fremdheit wird schwinden, und ich glaube, dass wir die tiefere Bedeutung der modernen Kunst entdecken werden.“ Jackson Pollock (1951)

„ Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnissvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.“ Albert Einstein (1952)

„ Wenn der Paläolithiker ein Tier an den Felsen malte, so schaffte er ein wirkliches Tier herbei. Für ihn bedeutete die Welt der Fiktionen und Bilder noch keinen eigenen, von der Erfahrungswirklichkeit verschiedenen und geschiedenen Bezirk; er konfrontierte die beiden noch nicht miteinander, sondern sah in der einen die unmittelbare, abstandlose Fortsetzung der anderen.“ Arnold Hauser (1953)

„ Von Zeit zu Zeit muss es einen Maler geben, der die Malerei zerstört. Cezanne tat dies. Picasso tat es mit dem Kubismus. Und schließlich tat es Pollock. Er hat unsere Vorstellung vom Bild radikal über den Haufen geworfen. Danach konnte es wieder neue Bilder geben.“ Willem de Kooning (1956)


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Aktualisierung: 20.01.2012

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